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The personal notes
of Daniel S. Lee

Donnerstag – Thursday, 04.05.2006

::Zum Frühstück eine Normseite::
Am Rande notiert und schon bestellt: Das Frühstücksbrettchen »Die Normseite« für jeden angehenden Schriftsteller, der mit seinem Manuskript bei irgendeinem Verlag vorstellig werden will.
^^
 

Daniel | link | 00:05 | Keine Reiter | geschrieben | send
 

Mittwoch – Wednesday, 03.05.2006

::Rauchst Du?::
Dann schau mal hier vorbei: Raucherjahresrechner.
 

Daniel | link | 23:54 | Keine Reiter | gelebt | send
 

::Wider der Abmahnung::
In letzter Zeit scheinen Abmahnungen wieder häufiger durch das Internet zu fliegen. Insbesondere Forenbetreiber und Blogger scheinen davon betroffen zu sein, nicht zuletzt wegen dem Urteil gegen den Heise–Verlag: Heise haftet auch ohne Kenntnis für Forenbeiträge.

Ein interessanter Fall lässt sich nun hier beobachten. Interessant, weil sich der Betreiber des Forums Supernature juristisch wehrt. Unterstützt wird er dabei vom Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr aus Hamburg. Auf dessen Homepage kann man den Verlauf des Rechtsstreits ebenfalls verfolgen.

Noch hilfreicher für einen selbst scheint da allerdings die Promotionsschrift von Herrn Dr. Bahr zu sein, die er in großen Teilen frei zum Download anbietet. Das Gesamtwerk kann man auch für 50,10 EUR käuflich erwerben. Der Artikel auf Telepolis zu seinem Buch und dem eines anderen Rechtsanwaltes ist dabei als Hintergrundwissen sehr aufschlussreich.
^^
 

Daniel | link | 23:49 | Keine Reiter | gesurft | send
 

::An Morgen denken::
Bin zwar kein eingefleischter »Öko« (was immer das dann auch sein mag), aber nachhaltiges Leben ist überall sinnvoll. Was man unter Nachhaltigkeit (sustainable development/sustainability) und all dem versteht, kann man im Lexikon der Nachhaltigkeit nachlesen.

In diesem Zusammenhang auch ganz nett: We are what we do: Einfach die Welt verändern. Oder besser: Mit einfachen Mitteln die Welt Stück für Stück verändern.

Dort habe ich dann auch einen Link zum Projekt Heinzelmann bzw. zu SSSSH!! gefunden. Hat Charme, die Geschichte.

Dazu passt wiederum auch die Geschichte von der Kettenreaktion des Guten von Paul Watzlawick.

In ähnlicher Form praktiziere ich das ja manchmal schon.
^^
 

Daniel | link | 15:53 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Montag – Monday, 01.05.2006

::Frühjahrsseminar der Koreanischen Frauengruppe 2006::
Thema des Seminars war »Identitätsbildung und Identitätswege«, eingeladen waren auch Vertreter der 2. Generation der in Deutschland lebenden Migranten koreanischen Ursprungs. Viele kamen leider nicht. Als ich vor 12 Jahren zum ersten Mal eine Einladung erhielt, waren es wesentlich mehr Vertreter der 2. Generation, denen es sichtlich gut tat, älteren Koreanerinnen zu begegnen, die aufgeschlossen und interessiert auf die junge Generation zugegangen sind. Etwas, das viele aus eher konservativem Hause bislang nicht kannten.

Diesmal sind nur fünf Vertreter der jungen Generation gekommen. Diese konnten (mich, den fünften...) dafür besonders beeindrucken.

Heike und Sun–Ju präsentierten ein Buch, in dem sich Frauen der 1. Generation äußern und einen Einblick über die ersten, nach Deutschland gekommenen Koreanerinnen geben. Nach über 40 Jahren Migration ein sehr interessanter Beitrag über eine häufig übersehene Minderheit. Da ich einige der Frauen persönlich kenne, berühren die Texte mich natürlich auf besondere Art. Und sie regen in mir den Wunsch, auch mal meine eigene Mutter zu fragen nach ihrer Geschichte. Gespannt bin ich mal, wie das Buch auf Außenstehende wirken wird.
Die beiden Herausgeberinnen brachten knapp 100 druckfrische Bücher mit, die allesamt an einem Abend von den knapp 30 anwesenden Frauen (und einem Mann) aufgekauft wurden. Dabei haben einige gleich 10 Stück gekauft, um sie ihren Freunden zu schenken. ^^

Heike Berner, Sun–Ju Choi: zuhause.
ISBN 3-935936-52-4, ca. 160 Seiten, 14.00 EUR


Cerin, die dritte im Bunde, ist eine junge Regisseurin, die ihre Dokumentation »Ise–Kyopos. Die 2. Generation der im Ausland lebenden Koreaner« vorstellte. Ich bin leider verspätet angekommen und hab diese und eine andere kurze Dokumentation nicht sehen können, habe mir aber bei ihr eine Kopie der beiden bestellt.

Ich bin sehr gespannt, Cerins Dokumentation fand großen Anklang bei den Frauen und gewann dieses Jahr auch den Young CIVIS media prize. Der Preis wird für Arbeiten junger europäischer Journalistinnen und Journalisten sowie von Studenten und Absolventen der Film- und Medienhochschulen verliehen. Die Preisverleihung selbst findet am 10. Mai in Berlin statt, die um 23:15 Uhr in der ARD zu sehen sein wird.

Die Vierte im Bunde ist Ok–Hee, eine freischaffende bildende Künstlerin. Sie führte am Samstag Abend ihr kurzes Theaterstück: »Was kostet wohl ein Sternenhimmel« auf. Ein Monolog, der unter die Haut ging.

Alles in allem hat sich die Teilnahme gelohnt, ich habe interessante Menschen (wieder) getroffen und werde einige von ihnen in drei Wochen noch mal sehen. Im momentanen Stress war das eine wohltuende Abwechslung.
 

Daniel | link | 02:47 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Freitag – Friday, 07.04.2006

::Podcasts in den USA: Bekannt, aber (noch) kaum genutzt::
Nach einer Studie der Forrester Research Inc. nutzen in den USA nur etwa 1% der Hauhalte, die online sind, regelmäßig Podcast–Angebote. Die Studie selbst ist zwar nicht frei erhältlich, eine Zusammenfassung findet sich allerdings im Unternehmensblog.

Das Fazit im Blog lautet, dass Unternehmen nicht aufwändig für eine spezielle Zielgruppe produzieren, sondern vorhandene Medien als Podcast zur Verfügung stellen sollten.

Ein privates Beispiel findet die Autorin auf der Seite ChinesePod: Sprachenlernen mit Onlinetext und Audiodatei.
Sowas brauche ich auch für andere Sprachen... ^^

[via SPIEGEL Online ]
 

Daniel | link | 19:00 | Keine Reiter | gehoert | send
 

Sonntag – Sunday, 02.04.2006

::Die Lees in Deutschland::
Lees in Deutschland
[für eine größere Version einfach auf das Bild klicken]

Geogen bietet kostenlose Landkarten über die Verbreitung von Familiennamen in Deutschland an. Die meisten Telefonanschlüsse, die auf den Namen Lee lauten, befinden sich in Berlin. In der gesamten Bundesrepublik sind es 1.235.

Wer hätte das gedacht... ^^

[via yet another useless homepage]
 

Daniel | link | 05:36 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Samstag – Saturday, 01.04.2006

::1. April 1956: Todestag von Theodor Erhard::
Jeden Tag erinnert der Radiosender WDR2 in seinem Stichtag an ein geschichtliches Ereignis oder nimmt Geburts- oder Todestage zum Anlass, an herausragende Persönlichkeiten der Geschichte zu erinnern.

Heute starb vor 50 Jahren Theodor Erhard, Vater von Heinz und Ludwig Erhard.
Zitat Anfang:
»Der Dekorateur Theodor Erhard schrieb keine Weltgeschichte. Doch seine beiden Söhne prägten in Deutschland das Wirtschaftswunder: Heinz und Ludwig Erhard. Zwei völlig unterschiedliche Brüder, deren Leben und Handeln nur zu verstehen ist, wenn man sich mit ihrem Elternhaus beschäftigt. Ihr Vater Theodor Erhard spielte für die Brüder eine entscheidende Rolle«.
Zitat Ende.

Die restlichen viereinhalb Minuten saß ich fasziniert auf dem Klo und hörte zu, wie der machthungrige Ludwig den jüngeren Heinz schikanierte und dieser sich mit Witzen und sarkastischen Sprüchen rächte. Der eine wurde Kanzler, der andere Komödiant. Der eine lieferte die Vorlage, der andere verwurstete sie zu Lachsalven.

Die Geschichte von den beiden Lausbuben, die sich im hohen Alter dann doch noch vertragen haben, ist genial produziert und einfach herrlich zum Schmunzel. Wer sich den Aprilscherz vom WDR selbst anhören will, der kann sich den Stichtag als Podcast auf den Seiten des WDR runterladen. Dafür habe ich mir extra den Podcatcher Juice installiert, nachdem ich mit iTunes gar nicht zurecht kam.

Die Datei vom 01.04.2006 ist 2,02 MB groß und 4:24 min lang.

^^
 

Daniel | link | 21:55 | Keine Reiter | gehoert | send
 

::Filmidee::
Kaum beschäftige ich mich mit Podcasts und Hörspielen komme ich automatisch zum Thema Drehbücher schreiben. Ohne auf die vorhandene Literatur einzugehen, empfand ich die Seite Filmidee als interessante Anlaufstelle.
 

Daniel | link | 15:14 | Keine Reiter | geschrieben | send
 

::Hörspiele::
Im Zusammenhang mit dem jungen Phänomen Podcast drängt sich mir das vergleichsweise alte Thema Hörspiel geradezu auf. Hörspiele sind vertonte Inszenierungen von fiktionalen Texten. In den letzten Jahren war die Sparte Hörbuch der Wachstumsmarkt im Verlagswesen.

Menschen hören gerne Geschichten, und ich vermute, dass sie das gerne unterwegs tun. Ich gehöre eigentlich nicht dazu. Irgendwie kann ich mich nicht auf das Gesagte konzentrieren, weil ich entweder mit anderen Dingen beschäftigt bin, die um meine Konzentration bitten, oder weil meine Gedanken wieder auf Wanderschaft gehen und nicht an einer Stelle verweilen wollen.

Als ich mich nun mit Podcasting zu beschäftigen begann, stellte ich fest, dass der technische Prozess nur eine Seite des Podcastings beleuchtet. Denn wenn man weiß, wie man eine Aufnahme in eine mp3–Datei verwandelt, bleibt immer noch die Frage, was man nun aufnimmt.

Die einfachste Übung ist mit Sicherheit, kleinere Texte aufzunehmen. Ungekünstelt, unverstellt. Wenn man sich erst einmal an den Klang der eigenen Stimme gewöhnt hat (warum klingt sie für einen selbst meist immer so furchtbar?!), kann man anfangen, seine Stimme zu modulieren, also Stimmhöhe, Lautstärke oder Sprechgeschwindigkeit zu variieren. Das bewirkt, dass die eigene Stimme nicht monoton wirkt. Für Leute, die viel reden müssen (Lehrer, Trainer, Seminarleiter, etc.), ist das eine gute Gelegenheit, ihre eigene Vortragsweise zu überprüfen.

Aber nur Vorlesen wird auf Dauer vielleicht auch für den Vorleser langweilig. Wenn man sich mit anderen zusammen tut, bieten sich Dialoge an. Man kann seine Texte mit Musik oder geeigneten Hintergrundgeräuschen unterlegen (Achtung: auch hier das Urheberrecht beachten!).

Damit sind wir dann auch schon mitten in der Kunst des Hörspiels. Ohne groß zu schreiben, will ich einfach auf folgende Seiten verweisen:

hoerspiel.com: Eine bunte Seite mit gesammelten Hintergrundinfos sowie eine Sammlung selbst produzierter kleiner Hörspiele. Die Navigation finde ich etwas unhandlich und unübersichtlich, aber das Stöbern kann sehr aufschlussreich sein.

So entsteht ein Hörspiel: Am Beispiel von »Radio Noir« zeigt der Bayrische Rundfunk die Entstehung eines Hörspiels.

FIGARO–Werkstattbericht: Der Mitteldeutsche Rundfunk hat die Entstehung des Hörspiels »In 80 Tagen um die Welt« dokumentiert. Auch sehr interessant.

Hörspiel und Soundart, die Seiten der ARD zum Thema »Hören«.

Und schließlich noch die Hörspiel Links des Westdeutschen Rundfunks.

Wer jetzt Lust bekommen hat, Drehbücher für Hörspiele, Podcasts oder gleich Filme zu schreiben, der sollte auch mal einen Blick auf diese Software werfen:
Moving Plot ist ein Add-In für Word und erleichtert durch verschiedene Hilfen die Gestaltung von Szenen.

Bleibt jetzt, wie immer, nur noch eines: endlich meine Ideen und Gedanken umsetzen.
^^
 

Daniel | link | 15:11 | Keine Reiter | gehoert | send
 

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