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The personal notes
of Daniel S. Lee

Donnerstag – Thursday, 04.05.2006

::»Soft, rubber, male-appendage shaped toys«::
Was Menschen aus dem Ausland denken, wenn sie zum ersten Mal deutschen Spargel sehen, kann man in der Germany Survival Bible von SPON lesen.
^^
 

Daniel | link | 01:58 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Mittwoch – Wednesday, 03.05.2006

::Rauchst Du?::
Dann schau mal hier vorbei: Raucherjahresrechner.
 

Daniel | link | 23:54 | Keine Reiter | gelebt | send
 

::An Morgen denken::
Bin zwar kein eingefleischter »Öko« (was immer das dann auch sein mag), aber nachhaltiges Leben ist überall sinnvoll. Was man unter Nachhaltigkeit (sustainable development/sustainability) und all dem versteht, kann man im Lexikon der Nachhaltigkeit nachlesen.

In diesem Zusammenhang auch ganz nett: We are what we do: Einfach die Welt verändern. Oder besser: Mit einfachen Mitteln die Welt Stück für Stück verändern.

Dort habe ich dann auch einen Link zum Projekt Heinzelmann bzw. zu SSSSH!! gefunden. Hat Charme, die Geschichte.

Dazu passt wiederum auch die Geschichte von der Kettenreaktion des Guten von Paul Watzlawick.

In ähnlicher Form praktiziere ich das ja manchmal schon.
^^
 

Daniel | link | 15:53 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Montag – Monday, 01.05.2006

::Frühjahrsseminar der Koreanischen Frauengruppe 2006::
Thema des Seminars war »Identitätsbildung und Identitätswege«, eingeladen waren auch Vertreter der 2. Generation der in Deutschland lebenden Migranten koreanischen Ursprungs. Viele kamen leider nicht. Als ich vor 12 Jahren zum ersten Mal eine Einladung erhielt, waren es wesentlich mehr Vertreter der 2. Generation, denen es sichtlich gut tat, älteren Koreanerinnen zu begegnen, die aufgeschlossen und interessiert auf die junge Generation zugegangen sind. Etwas, das viele aus eher konservativem Hause bislang nicht kannten.

Diesmal sind nur fünf Vertreter der jungen Generation gekommen. Diese konnten (mich, den fünften...) dafür besonders beeindrucken.

Heike und Sun–Ju präsentierten ein Buch, in dem sich Frauen der 1. Generation äußern und einen Einblick über die ersten, nach Deutschland gekommenen Koreanerinnen geben. Nach über 40 Jahren Migration ein sehr interessanter Beitrag über eine häufig übersehene Minderheit. Da ich einige der Frauen persönlich kenne, berühren die Texte mich natürlich auf besondere Art. Und sie regen in mir den Wunsch, auch mal meine eigene Mutter zu fragen nach ihrer Geschichte. Gespannt bin ich mal, wie das Buch auf Außenstehende wirken wird.
Die beiden Herausgeberinnen brachten knapp 100 druckfrische Bücher mit, die allesamt an einem Abend von den knapp 30 anwesenden Frauen (und einem Mann) aufgekauft wurden. Dabei haben einige gleich 10 Stück gekauft, um sie ihren Freunden zu schenken. ^^

Heike Berner, Sun–Ju Choi: zuhause.
ISBN 3-935936-52-4, ca. 160 Seiten, 14.00 EUR


Cerin, die dritte im Bunde, ist eine junge Regisseurin, die ihre Dokumentation »Ise–Kyopos. Die 2. Generation der im Ausland lebenden Koreaner« vorstellte. Ich bin leider verspätet angekommen und hab diese und eine andere kurze Dokumentation nicht sehen können, habe mir aber bei ihr eine Kopie der beiden bestellt.

Ich bin sehr gespannt, Cerins Dokumentation fand großen Anklang bei den Frauen und gewann dieses Jahr auch den Young CIVIS media prize. Der Preis wird für Arbeiten junger europäischer Journalistinnen und Journalisten sowie von Studenten und Absolventen der Film- und Medienhochschulen verliehen. Die Preisverleihung selbst findet am 10. Mai in Berlin statt, die um 23:15 Uhr in der ARD zu sehen sein wird.

Die Vierte im Bunde ist Ok–Hee, eine freischaffende bildende Künstlerin. Sie führte am Samstag Abend ihr kurzes Theaterstück: »Was kostet wohl ein Sternenhimmel« auf. Ein Monolog, der unter die Haut ging.

Alles in allem hat sich die Teilnahme gelohnt, ich habe interessante Menschen (wieder) getroffen und werde einige von ihnen in drei Wochen noch mal sehen. Im momentanen Stress war das eine wohltuende Abwechslung.
 

Daniel | link | 02:47 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Sonntag – Sunday, 02.04.2006

::Die Lees in Deutschland::
Lees in Deutschland
[für eine größere Version einfach auf das Bild klicken]

Geogen bietet kostenlose Landkarten über die Verbreitung von Familiennamen in Deutschland an. Die meisten Telefonanschlüsse, die auf den Namen Lee lauten, befinden sich in Berlin. In der gesamten Bundesrepublik sind es 1.235.

Wer hätte das gedacht... ^^

[via yet another useless homepage]
 

Daniel | link | 05:36 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Dienstag – Tuesday, 14.03.2006

::Yps is back!!::
Meine Freundin hat die Nachricht im Ehapa–Newsletter zuerst gelesen: Seit heute gibt es wieder YPS mit Gimmick! Gehört hatte ich schon davon und eigentlich dachte ich, dass das Heft schon letzte Woche rausgekommen sei. Etwas enttäuscht war ich dann doch, als ich das Heft nicht fand.

Aber nun: Zum Start gibt es als Gimmick wieder die berühmt–berüchtigten Urzeitkrebse! Und diesmal macht die Redaktion nicht den Fehler, das passende Futter erst eine Woche später zu liefern, nachdem die Tiere bereits alle verhungert sind. Ein Aquarium solls dazu geben.

Bin mal gespannt, ob ich das Heft regulär im Zeitschriftenhandel finde oder doch nur am Bahnhofskiosk.
Ach... ^^
 

Daniel | link | 00:32 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Mittwoch – Wednesday, 01.03.2006

::FILMSTART – Start eines neues Magazins::
Wenn das eigene Leben gerade nicht so spannend ist, schaut man sich gerne mal ein anderes an. Die Leinwand scheint dafür geradezu prädistiniert zu sein.

Doch was sehen? Ab März startet mit FILMSTART eine neue Filmzeitschrift im DIN–A 5–Format. Sie wird zunächst vornehmlich an Bahnhofs– und Flughafenbuchhandlungen zu finden sein.

Der Herausgeber und Chefredakteur ist ein Bekannter von der Uni. Seine Motivation beschreibt er so:

»Wir wollen damit eine Lücke auf dem Filmzeitschriftenmarkt schließen, die unserer Meinung nach zwischen einer hollywoodlastigen Publikumszeitschrift wie cinema und den Filmfachzeitschriften à la Filmdienst, epd Film und Schnitt besteht.«

Filmstart
Die Aufmachung zumindest gefällt mir schon mal. Um die Qualität der Texte mache ich mir auch keine Sorgen, da ich einige Arbeiten des Chefredakteurs schon früher kennen– und zu schätzen gelernt habe. Er schafft es, seine Leser neugierig zu machen, einen Blick auf die Leinwand zu werfen, wenn das eigene Leben gerade nicht so spannend ist.

Ein interessantes Projekt, dass ich euch gerne weiterempfehle. Manchmal lohnt halt der Blick auf das Leben anderer Menschen. Auch neben der Leinwand. ^^
 

Daniel | link | 00:29 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Donnerstag – Thursday, 09.02.2006

::Socialpower.net::
Einkaufen bei Online–Shops, die 10% ihrer Erlöse an gemeinnützige Vereine spenden?

Auf socialpower.net soll dies demnächst möglich sein. Klingt nach einem spannenden Projekt, dem ich viel Erfolg wünsche. Das Projekt ist noch im Aufbau befindlich, scheint aber von erfahrenen Leuten geleitet zu werden. Im Fundraising ist heutzutage ja richtiges wirtschaftliches Denken und Handeln gefordert, »altmodische« Gönner und Mäzene sind mittlerweile rar gesäht.

Neben dem Einkauf in einem der zukünftigen Shops kann man das Projekt auch durch einen Banner fördern und so die Aufmerksamkeit auf dieses Projekt lenken. Man kann dies anonym tun, man kann sich auch registrieren lassen.
Mal sehen, welche Wahl ich treffen werde. ^^
 

Daniel | link | 12:33 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Montag – Monday, 30.01.2006

::Das Jahr des Hundes::
Gestern also hat das neue Jahr angefangen, das Jahr des Feuerhundes.
Nach dem Chinesischen Kalender gibt es zwölf Tierzeichen und fünf Elemente, die sich jährlich abwechseln. Als Metallhund schaue ich dem Jahr zwiespältig entgegen. Zum einen freue ich mich, weil es »mein« Jahr ist. Zum anderen erinnert mich der Feuerhund daran, dass es nur noch zwei Zyklen sind, bis ich wieder das Jahr des Metallhundes und damit meinen 60. Geburtstag feiern kann.

Wie schnell doch die letzten drei Zyklen vorbei gegangen sind... ^^;;

Das Bild vom Feuerhund verdanke ich meiner Freundin, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Euch allen ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr des Feuerhundes!

Das Jahr des Feuerhundes 2006
 

Daniel | link | 22:54 | Keine Reiter | gelebt | send
 

Mittwoch – Wednesday, 18.01.2006

::Senil::
Bislang kannte ich das nur aus dem Roman:
Dick vermummt stieg der Mann aus dem Wagen. Die Abenddämmerung empfing ihn mit einem kalten Kuss, so dass er schnell seinen Mantel zuknöpfte und sich die Handschuhe anzog. In der linken Hand hielt er Papiere, die er durch das zähe Leder seines Handschuhs kaum spürte, während er in der rechten seinen Regenschirm trug.

In Gedanken mit dem Papier beschäftigt stapfte er Richtung Büro. Seine Füße kannten den Weg, so dass er still und leise weiter grübelte. Vor dem Bürogebäude angekommen, fischte er dann mit der rechten Hand seinen Schlüssel aus dem Mantel und betrat das Treppenhaus. Auf der Treppe sah er herunter auf seinen Mantel, den er vorsichtig anhob, damit der Saum nicht den Boden fegte. Als er schließlich im Büro selbst war, legte er zunächst den Regenschirm ab, dann die Papiere auf dem Tisch - und blieb plötzlich verdutzt stehen.

Die linke Hand steckte in einem Handschuh, während die rechte Hand nackt war. Hatte er den Handschuh schon ausgezogen?

Oder hatte er den rechten Handschuh etwa gar nicht angezogen? Irritiert legte er beide Hände an die Wange, doch beide waren in etwa gleich warm. Während er unterwegs war, steckten seine Hände nicht in der Mantel- oder Hosentasche, da war er sich ganz sicher. Er wühlte noch mal in seiner rechten Manteltasche nach dem fehlenden Handschuh, fand aber nur zwei Mettwürstchen, die er tags zuvor gekauft und in seiner Manteltasche vergessen hatte.

Der Handschuh blieb auch noch verschwunden, als ich wieder zurück zum Auto ging.
Morgen werde ich noch mal alles absuchen, ein paar Lokalitäten aufsuchen und ein paar Anrufe tätigen.
Heute abend habe ich mich damit abgefunden, dass ich senil werde...
^^
 

Daniel | link | 22:54 | Keine Reiter | gelebt | send
 

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