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The personal notes
of Daniel S. Lee

Samstag – Saturday, 01.04.2006

::Hörspiele::
Im Zusammenhang mit dem jungen Phänomen Podcast drängt sich mir das vergleichsweise alte Thema Hörspiel geradezu auf. Hörspiele sind vertonte Inszenierungen von fiktionalen Texten. In den letzten Jahren war die Sparte Hörbuch der Wachstumsmarkt im Verlagswesen.

Menschen hören gerne Geschichten, und ich vermute, dass sie das gerne unterwegs tun. Ich gehöre eigentlich nicht dazu. Irgendwie kann ich mich nicht auf das Gesagte konzentrieren, weil ich entweder mit anderen Dingen beschäftigt bin, die um meine Konzentration bitten, oder weil meine Gedanken wieder auf Wanderschaft gehen und nicht an einer Stelle verweilen wollen.

Als ich mich nun mit Podcasting zu beschäftigen begann, stellte ich fest, dass der technische Prozess nur eine Seite des Podcastings beleuchtet. Denn wenn man weiß, wie man eine Aufnahme in eine mp3–Datei verwandelt, bleibt immer noch die Frage, was man nun aufnimmt.

Die einfachste Übung ist mit Sicherheit, kleinere Texte aufzunehmen. Ungekünstelt, unverstellt. Wenn man sich erst einmal an den Klang der eigenen Stimme gewöhnt hat (warum klingt sie für einen selbst meist immer so furchtbar?!), kann man anfangen, seine Stimme zu modulieren, also Stimmhöhe, Lautstärke oder Sprechgeschwindigkeit zu variieren. Das bewirkt, dass die eigene Stimme nicht monoton wirkt. Für Leute, die viel reden müssen (Lehrer, Trainer, Seminarleiter, etc.), ist das eine gute Gelegenheit, ihre eigene Vortragsweise zu überprüfen.

Aber nur Vorlesen wird auf Dauer vielleicht auch für den Vorleser langweilig. Wenn man sich mit anderen zusammen tut, bieten sich Dialoge an. Man kann seine Texte mit Musik oder geeigneten Hintergrundgeräuschen unterlegen (Achtung: auch hier das Urheberrecht beachten!).

Damit sind wir dann auch schon mitten in der Kunst des Hörspiels. Ohne groß zu schreiben, will ich einfach auf folgende Seiten verweisen:

hoerspiel.com: Eine bunte Seite mit gesammelten Hintergrundinfos sowie eine Sammlung selbst produzierter kleiner Hörspiele. Die Navigation finde ich etwas unhandlich und unübersichtlich, aber das Stöbern kann sehr aufschlussreich sein.

So entsteht ein Hörspiel: Am Beispiel von »Radio Noir« zeigt der Bayrische Rundfunk die Entstehung eines Hörspiels.

FIGARO–Werkstattbericht: Der Mitteldeutsche Rundfunk hat die Entstehung des Hörspiels »In 80 Tagen um die Welt« dokumentiert. Auch sehr interessant.

Hörspiel und Soundart, die Seiten der ARD zum Thema »Hören«.

Und schließlich noch die Hörspiel Links des Westdeutschen Rundfunks.

Wer jetzt Lust bekommen hat, Drehbücher für Hörspiele, Podcasts oder gleich Filme zu schreiben, der sollte auch mal einen Blick auf diese Software werfen:
Moving Plot ist ein Add-In für Word und erleichtert durch verschiedene Hilfen die Gestaltung von Szenen.

Bleibt jetzt, wie immer, nur noch eines: endlich meine Ideen und Gedanken umsetzen.
^^

Daniel | link | 15:11 | Keine Reiter | gehoert

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